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Oscar-Nominierung für Götz Spielmanns "Revanche"

Das Statement von Oscargewinner Stefan Ruzowitzky, dieser internationale Erfolg sei „kein singuläres Zufallsprodukt, sondern Ausdruck des hohen Niveaus, auf dem sich der heimische Film befindet", ist auf besonders eindrucksvolle Weise erneut bestätigt worden.

 
 

Durch einen weiteren österreichischen Film, der nur ein Jahr später zu den fünf Filmen zählt, die für die bedeutendste internationale Auszeichnung nominiert wurden, sollten Investitionen in die Zukunft des heimischen Filmschaffens endlich als das gesehen werden, was sie in Wahrheit schon lange sind: sinnvoll, nachhaltig und überaus lohnenswert.

 

 

 

Die zuständigen Entscheidungsträger in Politik und vor allem auch im ORF sind aufgerufen, ihren Worten anlässlich der Nominierung nun auch Taten folgen zu lassen, also endlich für die angemessenen und überfälligen Investitionen und Reformen zu sorgen, statt durch Einsparungen und durch Stillstand das einzigartige Potenzial des Filmlandes Österreich existentiell zu gefährden. Dies im völligen Widerspruch zu seiner internationalen Relevanz.

 
 

Österreichische Filme sind unverzichtbare Botschafter unserer Kultur, Spiegel unserer Identität und ein bedeutender Faktor unserer Wirtschaft. Die Arbeit der heimischen Filmschaffenden verdient es, in entsprechender Weise gefördert und wahrgenommen zu werden.

 

„Revanche“ hat dies nicht zuletzt durch seine zahlreichen internationalen Auszeichnungen, gekrönt durch die „Oscar“-Nominierung, unzweifelhaft bewiesen.
 
Für den Vorstand:
 

 

Andrea Maria Dusl
Rupert Henning
Gerhard Ertl
Michael Kreihsl
Stefan Ruzowitzky

 

 

 

 

http://www.revanche.at/